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Aktuelle Meldungen

23.06.2016
Schüler setzen sich für mehr FAIRantwortung ein

Fairer Handel steht bereits heute in vielen Schulen auf der Tages­ordnung. Schülerinnen und Schüler aller Altersklassen und Schulformen beschäftigen sich mit dem Thema im Unterricht.

Darüber hinaus engagieren sie sich in Projekten und bei Schulfesten dafür, die vielfältigen Möglich­keiten für den Einsatz fair gehandelter Produkte zu erproben und in ihrem eigenen Umfeld besser bekannt zu machen.

Damit setzen sie Zeichen und tragen dazu bei, die Lebens- und Arbeitsbedingungen von Bauernfamilien und Beschäftigten in den Produzentenländern zu verbessern.

Den vollständigen Artikel gibt es hier.


Veröffentlicht durch: Herrn Mändle


15.06.2016
Schülerstimmen zum Austausch in Leers


Die Freundschaft ist auch symbolisch besiegelt
Vom 2.3. bis zum 4.3.2016 waren wir in dem französischen Dorf Leers bei den Schülern des College Alphonse Daudet zu Gast. Der größte Unterschied zu Deutschland sind die Essgewohnheiten der Franzosen. In Frankreich ist fast jede Mahlzeit außer dem Frühstück mehrgängig. Auf das Frühstück legen die Familien beinahe keinen Wert, es gibt meistens nur eine Scheibe Brot und ein wenig zu trinken. Allerdings trinken die Schüler dort schon in jungen Jahren Kaffee, auch in der Schulcafeteria wurde Kaffee an die Kinder verteilt. Komischerweise wurde schon unmittelbar nach dem Frühstück das Mittagessen ausgehändigt.
Uns ist aufgefallen, dass an französischen Schulen sehr viel Frontalunterricht stattfindet, d.h. es wird nicht viel geschrieben oder gerechnet, sondern die meiste Zeit steht die Lehrerin an der Tafel und stellt Fragen oder erklärt den Schülern etwas. Wir konnten auch ein wenig über die Geschichte und die französische Kultur erfahren, da wir am letzten Tag in einem Museum waren.
Natürlich sind wir auch in die nächstgrößere Stadt Lille gefahren, um uns ein paar Eindrücke einer französischen Großstadt zu verschaffen.
Insgesamt war die Reise sehr interessant und eindrucksvoll, wir haben viele neue Dinge über das Land und die Leute erfahren.
Einen Schüleraustausch nach Frankreich können wir nur empfehlen!

von Lars v. G. und Bastian I., Klasse 8d


Am dritten Tag sind wir mit unseren Corres (Austauschpartner) ins Museum gefahren, das sich in Roubaix, einer kleinen Stadt in der Nähe von Leers, befindet. Das Museum heißt „La piscine“, es ist ein altes Schwimmbad, wie das Wort schon sagt: „Piscine“ ist nämlich französisch und bedeutet Schwimmbad. Es ist das älteste Museum der Stadt. Das damalige Schwimmbad ist jetzt ein Kunstmuseum.
Am Anfang haben wir uns in zwei Gruppen aufgeteilt und haben eine Führung durchs Museum bekommen. Dort wurden uns die Gegenstände und Gemälde vorgestellt und erklärt. Das Ganze war auf Französisch und wurde für uns übersetzt. Dort durften wir auch Vieles selbst ausprobieren. So gegen 12 Uhr war unsere Führung zu Ende. Es war sehr interessant und spannend!

Charlotte R., Klasse 7c


Wir fuhren vom 2. bis zum 4. März nach Leers. Los ging es um 8 Uhr 30 in Jüchen. Es gab einen Stopp an einer Raststätte in Belgien. Als wir in Leers angekommen sind, wurden wir von unseren Gastfamilien abgeholt. Nach dem Mittagessen sind wir nach Lille gefahren. Es gab in Lille viel zu bestaunen, z.B. Cafés, Büchereien und mehr. Dann haben wir eine Städtetour gemacht.
Am 2. Tag waren wir zuerst in der Schule. Wir hatten eine Stunde Unterricht und danach Sport. Anschließend waren wir in Roubaix Bahnrad fahren. Es war sehr cool dort. Am letzten Tag waren wir in Roubaix in einem Kunstmuseum. Es war in einem alten Schwimmbad. Dann gab es einen Brunch in der Schule. Anschließend sind wir nach Deutschland zurückgefahren. Dort wurden wir von unseren Eltern abgeholt. Es war, wie ich finde, eine schöne Erfahrung. Und bald kommen die Franzosen zu uns. Ich würde wieder teilnehmen.

David K., Klasse 6a


Die Französischkurse der 7. und 8. Klasse machten einen Schüleraustausch mit unserer Partnerschule in Leers. Wir sind mit dem Bus gefahren: Im Bus waren wir alle schon aufgeregt, hatten aber auch Spaß. In Leers angekommen betrachteten wir die Schule aus dem Fenster des Busses und beim Ausstieg die Franzosen.
Als wir den Familien zugeteilt wurden, waren die ersten Annäherungsversuche nicht so gut, dies lockerte sich jedoch bald auf. Einige sind essen gegangen, andere sind erst mit ihrer Gastfamilie nach Hause gefahren. Die ersten Gespräche waren gar nicht so leicht. Nachdem wir ein bisschen Zeit zusammen verbracht hatten, sind wir mit der ganzen Gruppe nach Lille gefahren und haben dort eine Stadttour gemacht. Die Franzosen versuchten uns mit Händen und Füßen und natürlich auf Französisch zu erklären, dass wir uns in zwei Gruppen aufteilen sollen, um jeweils am nächsten und übernächsten Abend Lasergame zu spielen.
Meine Gruppe war die erste. Es hat sehr viel Spaß gemacht, obwohl man sich sprachlich noch nicht so gut verstanden hat. Meine Partnerin hat mir zu Hause ihre Familie vorgestellt und das Haus gezeigt. Am nächsten Morgen trafen wir uns in der Schule und durften uns ein wenig den Unterricht ansehen. In den Pausen unterhielten wir uns mit den französischen Schülern, was sehr lustig war.
Danach sind wir mit allen auf einer Fahrradrennbahn (Vélodrome) gefahren. Alle haben sich getraut zu fahren und fast alle hatten großen Spaß daran!
Am Abend ist die zweite Gruppe zum Lasergame gefahren. Die anderen sind in ein Einkaufszentrum gegangen und haben dort gestöbert und geschaut, welche Spezialitäten die Franzosen haben. Alle haben sich gut verstanden und haben versucht miteinander zu sprechen. Nach dem etwas anstrengenden Tag habe ich mich noch etwas mit meiner Partnerin unterhalten und bin am Abend ins Bett gefallen.
Der letzte Morgen lief etwas stressiger ab, da ich meine Sachen packen und mich von meiner Gastfamilie verabschieden musste. Einerseits habe ich mich gefreut nach Hause zu fahren, aber der Abschied von der Familie war auch ein wenig traurig.
Wieder in der Schule haben wir die Koffer in den Bus geladen und haben uns auf dem Weg zum Museum gemacht.
Dann haben wir noch in der Schule gebruncht, bevor wir abgefahren sind. Nach einem letzten Abschied fuhren wir nach Hause. Es war eine coole Zeit und eine gute Erfahrung. Wir freuen uns, wenn wir den Franzosen Deutschland zeigen dürfen.

Dunja L., Klasse 8c

Auch die Französisch-Lehrerin Frau Schmidt äußert sich zum Austausch:

An dieser Stelle bedanke ich mich bei den SchülerInnen und Eltern, die dieses Jahr beim Schulaustausch mit dem Collège Alphonse Daudet in Leers mitgewirkt haben, und in deren Namen bei der Gemeinde sowie bei unserem Förderverein für die großzügige finanzielle Unterstützung, die uns einen problemlosen Ablauf ermöglicht hat. Es war eine sehr schöne und gelungene Erfahrung für alle Beteiligten, die wir nächstes Schuljahr – wenn möglich für eine ganze Woche - wiederholen wollen.


Die Schüler beim Sportunterricht in der Turnhalle

Warten auf das Startzeichen im Vélodrome

Die Schüler drehen gemütlich ihre Runden

Die Schüler schlendern durch die Straßen der Stadt

Nicht umsonst heißt dieses Museum La Piscine

Veröffentlicht durch: Herrn Mändle


04.06.2016
Türkisch-Deutscher Freundeskreis macht Konzerthighlight in Jüchen möglich


Organisatorin Serin Alma
Am Mittwoch, dem 22. Juni, gastieren sie im Forum des Schulzentrums Jüchen, die jungen Künstler der Cimento Güzel Sanatlar Lisesi aus der türkischen Millionenstadt Konya. Dass der Besuch der 52 Sänger und Instrumentalisten aus Anatolien überhaupt möglich wurde, liegt vor allem am Türkisch-Deutschen Freundeskreis aus Jüchen mit seiner rührigen Vorsitzenden Serin Alma. Sie sorgte nicht nur für die Überwindung von sprachlichen Barrieren, sondern kümmerte sich um die gesamte Organisation, die Unterbringung und Versorgung der Gruppe und die Erlangung der Visa für die jungen Künstler aus der Türkei. Unterstützt wurde sie dabei von der Gemeinde Jüchen unter dem persönlichen Einsatz von Bürgermeister Harald Zillikens, der sich auch schnell zur Übernahme der Schirmherrschaft bereit erklärte. Des Weiteren erhielt sie Unterstützung vom Verein „Raum der Kulturen“ aus Neuss. Dabei übernahm Sükür Polat, der selbst gebürtig aus Konya kommt, die Federführung.

Bei den zahllosen Telefonaten und Briefwechseln merkten auch die Mitglieder des Jüchener Projektchores 007 recht schnell, dass nicht nur die Sprachunterschiede, sondern auch die Kultur- und Mentalitätsunterschiede zwischen dem Rheinland und Anatolien immens sind. Doch gerade dies macht den Reiz und die Bedeutung eines solchen Kulturaustausches aus.

Cimento Güzel Sanatlar heißt übersetzt: Die Schule der schönen Künste. Bei der Schule aus Konya handelt es sich um ein Lyzeum (Oberstufe eines Gymnasiums) mit der Schwerpunktausrichtung auf die Fächer Kunst und Musik. Voraussetzung zum Besuch der Schule ist das Bestehen einer höchst anspruchsvollen Eignungsprüfung. Ca. 280 Schülerinnen und Schülern besuchen derzeit die Schule. Mehr als 80% der Absolventen ergreifen nach dem Abitur einen künstlerischen Beruf. Somit bieten sich innerhalb der Schule perfekte Voraussetzungen für die Bildung nahezu professioneller Ensembles.

„Sounds of Anatolia“ startet mit seiner Leiterin Zeynep Bhiter Cantürk und der Schulleitung am 17. Juni mit dem Bus zu seiner Europatournee. Nach einem ersten Aufenthalt in Ungarn werden die jungen Künstler am 21. Juni um 8:00 Uhr morgens im Nikolauskloster erwartet. Nach einer Fahrt nach Köln inkl. Dombesichtigung findet abends ein großer Deutsch-Türkischer Abend in der Real- und Sekundarschule statt. Hierbei besteht auch die Möglichkeit auf Großbildleinwand die EM-Spiele von Deutschland und der Türkei gemeinsam zu verfolgen. Nach einer Begegnung mit der künftigen Gesamtschule Jüchen am 22. Juni folgt dann als Höhepunkt das große gemeinsame Konzert mit dem Jüchener Kammerchor Projekt 007 unter der Leitung von Musiklehrer Matthias Regniet.

Für den Türkisch-Deutschen Freundeskreis ist es besonders wichtig, Alt und Jung zusammenzuführen, damit für die folgenden Generationen ein friedliches Zusammenleben gefördert wird. Der Freundeskreis soll ein zentraler Treffpunkt sein, will gegenseitigen Respekt, Toleranz und einen regen Kulturaustausch bewirken. „Einfach Mensch sein“ ist das Leitmotiv der Vereinsgründerin Serin Alma, die selbst in Adana (Türkei) geboren wurde und als Dozentin im Gesundheitswesen arbeitet. Wir alle wissen, wie schwer es ist, diesen Satz, der so leicht über die Lippen geht, im täglichen Miteinander umzusetzen. Besonders wenn es um das Verständnis und das Zusammenleben unterschiedlicher Kulturen geht. Dem Türkisch-Deutschen Freundeskreis gelingt diese Aufgabe mit seiner enorm engagierten Vorsitzenden auf beeindruckende Art und Weise.

„Den Zweck des Vereins, die Förderung der Türkisch-Deutschen Beziehungen auf kulturellem Gebiet im Rahmen der Völkerverständigung und des europäischen Gedankens und die Vertiefung und der Austausch der Deutsch-Türkischen Freundschaft, erfüllen Sie ganz hervorragend“ so Bürgermeister Zillikens in einem Grußwort auf der Homepage des Vereins.

Das Konzert am Mittwoch, dem 22. Juni, verspricht deshalb nicht nur ein musikalischer Leckerbissen, sondern auch eine Begegnung der Kulturen der ganz besonderen Art zu werden, den sich alle Kulturfreunde der Region nicht entgehen lassen sollten.

Matthias Regniet

Die Daten:
Mittwoch, 22. Juni 2016, 19:30 Uhr im Forum der Sekundar- und Realschule Jüchen, Stadionstr. 77, 41363 Jüchen:

Projekt 007 trifft Sounds of Anatolia

Eintritt frei. Um eine angemessene Spende zugunsten des türkischen Gastchores wird herzlich gebeten.

Die Mitglieder des Chors "Sounds of Anatolia"

Das Lyzeum Cimento Güzel Sanatlar

Das Projekt 007

Matthias Regniet

Veröffentlicht durch: Herrn Mändle


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